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Hänchen

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Die urkundliche Ersterwähnung von Hänchen, lässt sich aus Lehnurkunden des Jahres 1448 zurück verfolgen. Der Ortsname hatte in der Vergangenheit verschiedenste Schreibweisen: Heynchen, Henichen, Heinichen, um nur einige zu nennen. Als Ritterschaftsdorf hatte Hänchen verschiedene Besitzer. Im Jahr 1864 erfolgte die Teilung des Rittergutes in die Güter Annahof und Weinberg. Die Entwicklung des Ortes war geprägt von bäuerlicher Landwirtschaft. Durch die Nähe zu Cottbus konnte sich ein intensiver Feldgemüseanbau etablieren. Ton- und Lehmvorkommen ließen eine Ziegelei entstehen, deren Ziegel teilweise beim Bau der ehemaligen Lungenheilstätte in der Cottbuser Stadtforst verarbeitet wurden. Heute ist die Einwohnerzahl von Hänchen wieder auf 754 angewachsen. Der Ort verfügt über kleine Handwerksbetriebe, einige können schon auf eine langjährige Tradition zurückblicken, andere siedelten sich neu an. An der Gestaltung des geselligen Dorflebens nehmen neben aktiven und interessierten Bürgern insbesondere die Freiwillige Feuerwehr, sie beschäftigt sich auch mit Feuerwehrhistorik, sowie der Motorsportclub Anteil. Auf dem Motorcrossgelände finden nicht nur jährliche nationale Rennen, sondern auch internationale Meisterschaften statt.