Gulben

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Der Ort wurde 1414 erstmals urkundlich erwähnt. Mittelpunkt bildete ein Rittergut, deren Schloss bis zum Jahr 1945 von seinen Besitzern bewohnt wurde. Ansiedlungen erfolgten damals an der breiten Gasse des Dorfes, die Gutsarbeiter lebten etwas abseits in westlicher Richtung. Große Menschenverluste brachte im Dreißigjährigen Krieg die Pest den Gulbenern. Da der Ort zeitweise in Besitz eines sächsischen Kurfürsten lag, hielten sächsische Händler in den Jahren 1780 bis 1809 bedeutende Märkte in Gulben ab. Wenn man heute durch den langgestreckten Ort fährt, fällt etwa in der Mitte eine kleine restaurierte Kirche aus dem Jahre 1623, ersetzt durch einen Neubau 1779, angenehm ins Auge. Der Bauboom der 90er Jahre ließ auch Gulben anwachsen, 441 Einwohner werden jetzt gezählt. Alte Traditionen pflegen Mitglieder des Sportvereins „Teutonia“, der 1920 gegründet wurde. Die in diesem Zusammenhang organisierten Veranstaltungen bereichern das dörfliche Leben und lassen „Neu- und Altbürger“ zusammenwachsen.

Homepage: gulben.info


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