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Glinzig

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Der Ort liegt eingebettet in einem Landschaftsschutzgebiet und wird entlang des Koselmühlenfließes von einem Naturschutzgebiet begrenzt. Zu jeder Jahreszeit entfaltet die Natur hier ihre besonderen Reize, eine reichhaltige Fauna und Flora lassen das Auge entzücken. Die erste urkundliche Erwähnung erfährt Glinzig 1363 unter der Schreibweise Glynczk. Aus der Geschichte des Ortes ist zu entnehmen, dass besonders schreckliche Spuren durch Truppen des Heerführers von Wallenstein 1627 hinterlassen wurden, u. a. wurden Getreidevorräte geplündert, Vieh fortgetrieben, Gebäude angesteckt. Dieser Durchzug kostete dem Glinziger Teichgebiet den gesamten Fischbestand. Die Fischzucht in Glinzig spielt bis in die Gegenwart eine wichtige Rolle, zur Teichwirtschaft Peitz gehörend, werden hier noch heute Setzfische herangezogen sowie Fische zum Vertrieb gezüchtet. In den 90er Jahren ist das Dorf stark angewachsen, neue Wohngebiete entstanden, so dass heute 666 Menschen hier leben. Auf Grund der landschaftlich schönen Lage, tangiert vom sehr gut ausgebauten Radwegenetz, zieht Glinzig viele Besucher an. Das attraktive Ausflugslokal Koselmühle, ehemals eine Getreidemühle, lädt zum Verweilen ein. Auf der neu gestalteten Sportplatzanlage am Ortsrand fühlt sich der Sportverein heimisch.