Eichow

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Erste Erwähnungen lassen sich von Eichow, damals noch Eychen geschrieben, bis in das Jahr 1458 zurück verfolgen. Der Ort kann auf eine Jahrhunderte hindurch währende Gutsherrschaft verweisen. Plünderungen und Verwüstungen als Folgen des Dreißigjährigen Krieges machten auch vor Eichow keinen Halt. Überlieferungen berichten von aktiven Bauernbewegungen Anfang des 18. Jahrhunderts, an deren Spitze unter anderem der Schulze Lehmann agierte. Das Gut der Familie Zabeltitz fiel 1945 unter die Bodenreform, viele Umsiedler, sie ließen die Einwohnerzahl zwischen 1946 und 1955 auf über 800 steigen, erhielten zur Bewirtschaftung so eigenes Land. Heute wohnen in Eichow 476 Menschen, gerade in den letzten Jahren nahm diese Zahl wieder zu, wenn auch ein 1990 neu errichteter Kindergarten im gleichen Jahr seiner Inbetriebnahme auf Grund der geringen Kinderzahl wieder schließen musste. Zahlreiche Um- und Ausbauten und neu errichte Wohnhäuser entwickelten den Ort weiter. Die an der L 49 (ehem. B115) gelegene ehemalige Zobelschenke und jetziger Slawischer Hof machte den Ort über die Gemeindegrenzen hinaus bekannt. Veranstaltungen und Aktivitäten über das gesamte Jahr verteilt, bringen Abwechslung in das Dorfleben, lassen alte Traditionen fortleben und tragen wesentlich zum Zusammenhalt bei. Hierbei bringen sich insbesondere der Kleintierzuchtverein, die Freiwillige Feuerwehr, der Radfahrverein sowie die Jugendlichen ein.

Freiwillige Feuerwehr

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