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Kolkwitzer Kita setzt sich für Gesundheit der Kinder ein

Kolkwitz, den 14.05.2019

Am 17. Mai erhält die Kita „Am Klinikum“ das seltene Kneipp-Gütesiegel

 

 

Etwas anders. Diese zwei Worte treffen auf die Kolkwitzer Kita am Klinikum zu. Hier machen die Erzieher vieles etwas anders. In den Zimmern stehen Aquarien oder Terrarien mit tierischen Mitbewohnern. Umfangreiche Holzarbeiten der Erzieher geben Räumen eine besondere Note. In jedem Raum steht eine Küche. Ziegen grasen vor dem Eingang.

Am Freitag, den 17. Mai um 14 Uhr, wird dieses besondere Engagement mit einem Gütesiegel belohnt. Denn ab dann ist diese Kolkwitzer Kita eine vom Kneipp-Bund e.V. anerkannte Kindertageseinrichtung. Die fünf Bereiche der kneippschen Philosophie werden hier gelebt. Ernährung, Bewegung, Wasser, Kräuter und Lebensordnung sind in den Kitaalltag integriert. Wasser treten, kaltes Armbad, Knieguss, Armguss oder Trockenbürsten, barfuß im Schnee laufen, wöchentlicher Waldtag, Wandertag in die Sächsische Schweiz, ein eigener Kräutergarten oder das Schwimmenlernen machen diese Kita besonders. So sind die Küchen in jedem Raum keine Schallschlucker sondern werden täglich zum gemeinsamen Kochen und Backen genutzt. Dabei setzt die Kitaleitung auf möglichst zuckerfreie Ernährung. Außer Freitag. „Das ist der Tag für die Seele“, sagt die Kitaleiterin Elke Kaiser. Dann wird auch gebacken. Auch hier möglichst gesund. So kommen Möhrchenkuchen oder Ingwermuffins auf den Tisch. Die Kinder lernen so zeitig, auf ihre Gesundheit zu achten. Stolz ist Elke Kaiser, dass der Kneipp-Landesverband in Person der Vorstandsvorsitzenden Gudrun Beckmann am Freitag die Einrichtung besuchen wird, um das Kneipp-Gütesiegel persönlich zu überreichen. Aus diesem Anlass wird auch der erste Spatenstich für die zukünftige Kneipp-Wiese erfolgen. Alle Erzieher der Einrichtung haben durch eine Weiterbildung den Titel „Kneipp Gesundheits-Erzieher“ erworben.

 

 

Foto: Mit ihrer Leiterin Elke Kaiser wird trommelnd das Tröpfchenlied gesungen. „Bald weiß jeder Mann, was Wasser alles kann“ heißt es unter anderem darin. Foto: Gemeinde Kolkwitz