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Verbrennen von pflanzlichen Abfällen verboten!

Kolkwitz, den 30.01.2018

Aus gegebenem Anlass wird erneut darauf hingewiesen, dass das Verbrennen von pflanzlichen Abfällen aus Haushalten und Gärten nicht statthaft ist.

 

Alljährlich im Frühling und im Herbst sind immer wieder weithin sicht- und riechbare Feuer festzustellen. Reste der letzten Strauch- und Heckenschnittaktion, Gras sowie Laub zählen allesamt zu Gartenabfällen. Die Entsorgung dieser Gartenabfälle durch das Verbrennen ist nicht erlaubt. Bei der Verbrennung werden umweltschädliche Gase freigesetzt und die starke Rauchentwicklung belastet die Umwelt und belästigt die Nachbarschaft.


Viele Bürgerinnen und Bürger wissen, dass kleine Feuer zulässig sind. Diese Regelung gilt aber nur zu Unterhaltungszwecken, wie Gartenpartys, Lagerfeuer und Kochstellen. Die Höhe und der Durchmesser des Brennstoffhaufens darf 1 m nicht überschreiten. Für diese Ausnahmeregelung ist nur das Verbrennen von naturbelassenem und trockenem Holz gestattet.



Zuwiderhandlungen gegen das Verbrennungsverbot können geahndet werden. Es sind bereits in der Vergangenheit schon mehrfach Bußgeldverfahren, meist in Form von Verwarngeldern, eingeleitet worden. Bei wiederholenden Verstößen drohen dem Verursacher Bußgelder in drei- bis vierstelliger Höhe.

 

Informationen über reguläre Entsorgungswege stehen im Abfallkalender und auf der Internetseite des Landkreises Spree-Neiße.


Es besteht außerdem die Möglichkeit der Eigenkompostierung, die Entsorgung auf einen der Recyclinghöfe des Landkreises Spree-Neiße oder in genehmigten Kompostieranlagen. Für die Beseitigung von pflanzlichen Abfällen kann auch die Restmülltonne, demnächst dann ersatzweise die Biotonne im Landkreis Spree-Neiße genutzt werden.


Für die Beantwortung weiterer Fragen stehen die Mitarbeiter der Unteren Abfallwirtschafts- und Bodenschutzbehörde des Landkreises Spree-Neiße (Tel.-Nr.: 03562-98617036) gern zur Verfügung.

 

Mathow

Leiter FB Ordnung und Sicherheit

Tel.: 0355/2930030